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Tipps zum Karriere-Clip Award – Tipp #5

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Da beim Karriere-Clip Award häufig auch im öffentlichen Raum gefilmt wird, gilt es insbesondere die Rechtslage zu beachten. In diesem Tipp möchten wir ein paar Hinweise zu rechtlichen Fragen geben:

Die wichtigsten Vorschriften sind das Hausrecht, das Recht am eigenen Bild, das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Urheberrecht.

Wer im öffentlichen Raum filmt, hat keine Narrenfreiheit. Zwar gilt die so genannte Panoramafreiheit. Doch diese urheberrechtliche Ausnahme betrifft nur einen Teil der Regelungen, welche das Filmen in der Öffentlichkeit regulieren. Alle anderen Gesetze (zum Beispiel das Recht am eigenen Bild, Straßenverkehrsordnung, Kommunalrecht) gelten dennoch.

Recht am eigenen Bild

Alle, die in einem Film vorkommen, sollten damit auch einverstanden sein, es darf also z. B. niemand erkennbar im Bild sein, ohne gefragt worden zu sein. Am besten erklärt man der gefilmten Person, wo sie veröffentlicht wird lässt sich ihr Einverständnis schriftlich geben. Eine Ausnahme gibt es dann, wenn Menschen auf den Bildern nur „Beiwerk“ sind, es also gar nicht um sie geht, sondern sie beispielsweise vor einem Gebäude vorbeilaufen das gefilmt wird.

Das Urheberrecht und die Panoramafreiheit

Doch nicht nur das Recht am eigenen Bild kann verhindern, dass Filmbilder genutzt werden können, auch das Urheberrecht gibt klare Grenzen vor. Sind beispielsweise Skulpturen, andere Bilder oder Texte zu sehen, kann die Nutzung aufgrund einer Urheberrechtsverletzung verboten werden. In solchen Fällen muss von dem Rechteinhaber, sei es der Künstler oder sein Auftraggeber, vorher eine Genehmigung für die Nutzung in Filmen und im Internet eingeholt werden.

Musik im Clip

Auch die verwendete Hintergrundmusik ist urheberrechtlich relevant, denn auch daran muss man die Rechte haben. Hier kann Musik mit so genannter „Creative Commons“-Lizenz eine gute Lösung sein. In Youtubes Audiobibliothek findet sich beispielsweise Musik die frei verwendet werden kann.

Drehorte

Drehorte sollten am besten vor dem Dreh besichtigt werden, der jeweilige Rechtsrahmen sollte geklärt sein. Wenn an bestimmten Orten gefilmt werden soll, sollte vorher unbedingt eine Drehgenehmigung eingeholt werden.

Diese Hinweise sind natürlich keine Garantie und wir können hierfür keine Gewähr übernehmen.  Sie stellen jedoch die wichtigsten Anhaltspunkte da, die im Rahmen des Filmens beachtet werden sollten. Bei Streitfällen und vorhersehbaren Problemen sollte man sich daher immer fachlichen Rat holen.

Quelle:

http://www.fluter.de/einfach-draufhalten

https://www.checked4you.de/youtube_was_darf_ich_und_was_nicht